Einfach und sicher unterwegs in ganz Pöcking
Verkehr betrifft uns alle. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto oder im Bus, Mobilität entscheidet täglich darüber, wie sicher wir uns bewegen können und wie lebenswert unsere Gemeinde ist.
Wir wollen, dass sich alle Menschen in Pöcking sicher, selbstständig und stressfrei fortbewegen können. Dazu gehören klare Regeln, sichere Wege und eine Planung, die alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Blick hat. Unser Ziel ist ein transparentes Verkehrskonzept, das für alle funktioniert: Einfach, sicher, nachvollziehbar.
Tempo 30 innerorts
Sichere Straßen sind Lebensqualität für Kinder, Ältere, Radfahrende und auch für Autofahrerinnen und Autofahrer.
Tempo 30 sorgt für mehr Aufmerksamkeit, weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge und ein ruhigeres Miteinander im Verkehr. Das zeigen auch die Erfahrungen aus anderen Gemeinden. Wo innerorts Tempo 30 gilt, passieren nachweislich weniger Unfälle und die Schwere der Unfälle nimmt messbar ab. Auch zu einer Reduzierung des Durchfahrtsverkehrs kann Tempo 30 innerorts beitragen.
Wir sagen: Schluss mit dem Schilderwald und dem ständigen Wechsel zwischen 30, 40 und 50 km/h!
Wir wollen eine Geschwindigkeit für den gesamten Ort, für mehr Übersicht, Sicherheit und weniger Hektik auf der Straße.
Radwege verbinden, Ortsteile zusammenführen
E-Bikes verändern die Mobilität, auch in Pöcking. Immer häufiger werden kurze und mittlere Wege in unserer Gemeinde mit dem Fahrrad zurückgelegt. Leider wurde es in den vergangenen Jahren versäumt, das Radwegenetz ausreichend an diese Entwicklung anzupassen.
Fahrradfahren muss im gesamten Gemeindegebiet entspannt und sicher möglich sein: auf dem Weg in den Kindergarten, zur Schule , in die Arbeitan den See und zum Einkaufen. Wir wollen ein geschlossenes, sicheres und alltagstaugliches Radwegenetz für alle Ortsteile. Davon profitieren auch Fußgängerinnen und Fußgänger genauso wie Autofahrerinnen und Autofahrer.
Sichere Schulwege
der Gemeinderat hat die Einstellung des Schulbusses vom Lindenberg beschlossen. Diese Entscheidung mag angesichts der angespannten Finanzlage nachvollziehbar sein. Viele Eltern wurden darüber aber nicht Kenntnis gesetzt. Für sie und ihre Kinder bedeutet dies Unsicherheit und Ungewissheit. Die Gemeinde muss solche Maßnahmen zukünftig proaktiv kommunizieren und aufzeigen, wie sichere Alternativen aussehen.
Für den Lindenberg wollen wir einen Plan für einen sicheren Schulweg von Tür zu Tür nach dem Vorbild anderer bayerischer Kommunen. Dazu gehört eine klare und sichere Querung für die stark befahrene Weilheimer Straße, geschützte Gehbereiche für die gesamte Strecke.
Verkehr gemeinsam gestalten
Wir finden , dass wichtige Beratungen nicht hinter verschlossener Tür stattfinden dürfen. Es darf nicht sein, dass Betroffene von verkehrspolitischen Änderungen nur stückchenweise und erst spät oder im Rahmen der Umsetzung erfahren. Getroffene Entscheidungen müssen offen und transparent kommuniziert werden. Wir wollen sicherstellen, dass Pöckingerinnen und Pöckinger zukünftig ein Mitspracherecht im Bereich Verkehr erhalten und die Gemeinde ihrer Pflicht nachkommt, über die Verkehrspolitik in unserem Ort umfassend und proaktiv zu informieren.
Wir wollen einen Runden Tisch Verkehr. Hier sollen jährlich Gemeinderat, Polizei, und Betroffene aus allen Ortsteilen über die Verkehrslage in Pöcking beraten und Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren.
Das Thema Verkehr soll außerdem einen eigenen Bereich auf der Website der Gemeinde erhalten. Hier werden alle Neuigkeiten und Nachrichten zur Verkehrsentwicklung in Pöcking bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert.